Ein Gerichtsverfahren ist nicht nur
oftmals sehr teuer, es hinterlässt auch nicht selten ein Gefühl der
Unzufriedenheit - manchmal sogar bei beiden Parteien. Doch nicht
immer muss es bei einem Konflikt so weit kommen: Eine Mediation kann
helfen, Kosten zu vermeiden und einen Streit dennoch dauerhaft
beizulegen. Ein neutraler, allparteilicher Mediator oder Mediatorin
unterstützt die Parteien darin. Sie begegnen sich und kommunizieren miteinander unter seiner Leitung, um dann
freiwillig, selbstbestimmt und gemeinsam Lösungen zu finden, die
schließlich von allen akzeptiert werden.
„Mediation bedeutet ein „vermittelndes Dazwischentreten“, das den Beteiligten hilft,
miteinander zu sprechen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Der griechische Philosoph Aristoteles stellte bereits fest, dass es
„kein unveränderliches absolutes Gut, Schlecht, Richtig oder
Falsch“ gibt: „Gut ist, was den Menschen der Glückseligkeit
näher bringt; maßvoll, gerecht, angemessen, ausbalanciert“.
Handeln, Denken und Planen sind bei der
Mediation in die Zukunft gerichtet; das Aufarbeiten und Aufwiegen von
„Altlasten“ steht dagegen im Hintergrund – auch wenn es zur
Aufklärung beitragen kann.
Ziel der Mediation ist es, Lösungen zu
finden, die beiden Parteien nützen. So kann ein Problem dauerhaft
gelöst werden, bevor hohe Prozesskosten anfallen – sei es bei
Konflikten in der Familie, im Arbeitsleben, in der Schule, in der
Nachbarschaft oder im öffentlichen Bereich im Umgang mit Behörden, wie etwa bei Baugenehmigungsverfahren.
Dipl.-Ing. Dagmar Blöcher war lange
Zeit als Führungskraft in der Kommunalverwaltung tätig, ergänzte ihre Erfahrungen mit einem staatlich anerkannten Studium
der Mediation an der FU Hagen und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mediation e.V. (DGM). Sprechen Sie uns an!